

In der Korridorklasse unterrichten wir verhaltens-
auffällige Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 der allgemeinen Schulen Wiesbadens, die bereits vom Beratungs- und Förderzentrum (BFZ) betreut wurden. Wenn der Förderplan des BFZ nicht greift, können die Jugendlichen für einen begrenzten Zeitraum in der Korridorklasse an der Schule am Geisberg unterrichtet werden.
Die Aufgabe der Korridorklasse hat diagnostische und fördernde Anteile. Es soll festgestellt werden, ob der einzelne Schüler in der Lage ist, weiterhin die allgemeine Schule zu besuchen, oder ob es weiterer Hilfestellungen bedarf.
Die Schülerinnen und Schüler, die zu uns in die Korridorklasse kommen, haben Schwierigkeiten, ihre Arbeit zu organisieren und Regeln einzuhalten. Außerdem befinden sie sich oft in verfahrenen und scheinbar unlösbaren Dauerkonflikten mit Mitschülern und Lehrern aus ihrer ursprünglichen Schule.
Die Zielsetzung der Korridorklasse ist, die betroffenen Schülerinnen und Schüler zu befähigen, Regeln einzuhalten, ihre Arbeitshaltung den schulischen Anforderungen anzupassen und verfahrene Situation zu beruhigen.
In der Regel liegt die individuelle Verweildauer in der Korridorklasse zwischen vier bis acht Wochen.