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Heinrich-Böll-Schule und Schlocker-Stiftung machen Flüchtlinge mobil

Nachdem bereits das Flüchtlingsprojekt „Willkommen in Hattersheim“, das im letzten Jahr von der Jahrgangsstufe 9 der Heinrich-Böll-Schule (HBS) durchgeführt wurde, mit dem Ursula-Franssen-Preis für besonderes soziales Engagement ausgezeichnet wurde, geht es nun mit einer Fahrradaktion der Schul-Umweltgruppe in enger Kooperation mit der EVIM Schlocker-Stiftung weiter.

Die Grundidee ist, dass von Eltern und Lehrern gespendete Fahrräder gemeinsam von Schüler/innen, Mitarbeitern der Fahrradwerkstatt der Schlocker-Stiftung und Flüchtlingen instand gesetzt werden, so dass Letztere diese nutzen können. Fehlende Mobilität ist für die in Hattersheim lebenden Flüchtlinge oft ein Problem, für das Fahrräder eine Lösung sein können. Das nötige Know-how sowie die Räumlichkeiten stellt die Fahrradwerkstatt der Schlocker-Stiftung zur Verfügung, so dass die Räder fachmännisch überholt und instand gesetzt werden können.

„Indem die Schülerinnen und Schüler sowie die Schlocker-Mitarbeiter gemeinsam mit den Geflüchteten die Aufgabe angehen, wird es zu einem wirklich inklusiven Projekt vor Ort. Alle sind  bewusst in den Arbeitsprozess eingebunden. Dadurch wollen wir das Gefühl des 'Wir geben – Ihr nehmt' zugunsten eines 'Zusammen wollen wir etwas erreichen' ändern. Außerdem soll durch die Kooperation aller Beteiligten die Wertschätzung des 'Produkts' gesteigert werden“, meint dazu Angelika Nucklies, Leiterin der Umweltgruppe.

Die Aktion startete am vergangenen Freitag auf dem Gelände der Schlocker-Stiftung in der Dürerstraße in Hattersheim. Der nächste Termin ist am 26. Februar am selben Ort geplant.

Foto (EVIM): Die Mitarbeiter der Schlocker-Fahrradwerkstatt unterstützen mit ihrem Know-How tatkräftig die Aktion der Heinrich-Böll-Schule Hattersheim.