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Beim Gesundheitstag den „Autopilot“ einfach mal ausschalten

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr organisierten die beiden EVIM Seniorenzentren im Hochtaunus-Kreis für ihre rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitte Juli erneut eine ganztägige Veranstaltung, bei der sich alles rund um die Gesundheitserhaltung und Gesundheitsförderung drehte. Gastgeber war in diesem Jahr die Flersheim-Stiftung in Bad Homburg.

„Die Arbeit in einem Pflegeheim fordert den ganzen Menschen. Umso wichtiger ist es, mit sich selbst achtsam zu sein“, so die beiden Einrichtungsleiterinnen Cornelia Franke, Kortheuer-Haus, und Sandra Deppe, Flersheim-Stiftung, die sich für die Gesundheitsförderung ihrer Beschäftigten stark machen. Mit vielfältigen Angeboten wollten sie an diesem Tag das Bewusstsein ihrer Beschäftigten stärken, mit sich selbst verantwortungsvoll am Arbeitsplatz umzugehen und Freude an der Gesunderhaltung zu haben. Wie wirkungsvoll das bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ankam, machten zum Beispiel die gut besuchten Workshops „Klang und Schwingung als Selbstpflege-Methode“ mit Aurora Matticoli deutlich. Die Trainerin motivierte durch ihre energetisierenden Übungen, die einfach umzusetzen sind, sei es im Arbeitsalltag, auf der Fahrt nach Hause oder in den eigenen vier Wänden. Um sich selbst besser wahrnehmen zu können, müsse allerdings zuerst der „Autopilot“ ausgeschaltet werden, so die Expertin für freundvolle Persönlichkeitsentwicklung. Erst dann sei es möglich, sich selbst besser wahrnehmen zu können. Für Veronika Schmidt aus der Verwaltung des Kortheuer-Hauses waren die Übungen für rückenschonendes Arbeiten ein weiteres Highlight im Programm. Pflegedienstleisterin Irina Adolph war von der QiGong-Schule Hochtaunus beeindruckt, die fachlich und humorvoll Bewegungsübungen vermittelte.

Tipps und Tricks für den Berufsalltag von Pflegekräften gab Diätassistentin Alexandra Hermann an ihrem Stand. Bei ihr drehte sich alles um die gesunde Ernährung bei Schicht- und Nachtarbeit. Hinweise zur Getränkeauswahl oder zu geeigneten Zwischenmahlzeiten, die am Stand auch verkostet werden konnten, fanden durchweg eine positive Resonanz. Immer gut besucht waren auch die Info-Stände von Apollo-Optik und ProfiAkustik. Optiker Christoph Jackel beriet die Interessenten zu allen Fragen rund um’s bessere Sehen. Der engagierte Fachmann arbeitet seit fast zwei Jahren mit dem Kortheuer-Haus zusammen. Einmal monatlich bietet er dort ehrenamtlich Kleinreparaturen an den Brillengestellen der Bewohner an. Diese Termine, an denen er „sein Beruf zu seinem Hobby mache“, erfüllen ihn mit großer Freude. Er möchte damit der Generation, die für den Wiederaufbau des Landes gesorgt hat, etwas zurückgeben. Für das gute Hören war zum Gesundheitstag Heiko Schräpler zuständig. Er bot kostenlos Hörtests an. Das Unternehmen verbindet mit beiden Seniorenzentren eine intensive Kooperation. Dazu gehören auch regelmäßige Mitarbeiterschulungen, um die Verständigung mit hörbeeinträchtigten Menschen zu verbessern. Für Pflegefachkraft Maria Godinho war das Ergebnis besonders wichtig, ermöglicht es ihr doch neue Perspektiven.

Die beiden Veranstalter waren mit der Resonanz sehr zufrieden. Besonders erfreulich: der Austausch zwischen den Teams wurde noch intensiver wahrgenommen. „Unsere beiden Einrichtungen wachsen über den Gesundheitstag stärker zusammen“, so ihr gemeinsames Fazit. Das zeigte sich letztendlich auch beim gut besuchten Grillfest ab 18 Uhr. Bis weit nach 22 Uhr saß man zusammen und genoss die tolle Atmosphäre und das „Eis für alle“, gesponsert von der Hörakustik-Firma. Wünsche und Anregungen für die nächste Veranstaltung wurden bereits gesammelt, sodass man schon von einer kleinen Tradition sprechen kann.

Foto (EVIM). Christoph Jackel prüft bei einer Mitarbeiterin, ob die Brille richtig ‚sitzt‘.