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Die Geschichten der „Bilder-Bibel“ im Ludwig-Eibach-Haus

Eine neue Broschüre berichtet in Wort und Bild über die wunderbaren Glasfenster im Festsaal und Andachtsraum des Ludwig-Eibach-Hauses Wiesbaden. Die eindrucksvolle ‚Bilder-Bibel‘, wie EVIM Vorstand Matthias Loyal sie mit Hinweis auf das gleichnamige Motto ‚Bild und Bibel‘ des aktuellen Themenjahres innerhalb der Reformationsdekade bezeichnet, entstand 1979 im Rahmen der Modernisierung des Ludwig-Eibach-Hauses. In der Werkstatt des bekannten Frankfurter Glasmalers Hans-Hugo Schillings wurde damals das kunstvolle Bilderfries für den nach Horst Hammerstein benannten neuen Festsaal gefertigt.

Die Tradition der sogenannten „Bilder-Bibel“ reicht bis ins Mittelalter, wo das Bild teilweise sogar Ersatz für das lateinische Wort war, dass das Volk während der Messe nicht verstand. Deckengemälde und Glasfenster mit biblischen Motiven zeugen davon. „Bereits als Kind waren es die Bilder zu den biblischen Geschichten, die mich besonders faszinierten. Das Wort wurde illustriert“, so Pfarrer Loyal. „Das Auge kann hier Räume durchschreiten, die uns beim Lesen eines Textes oft verschlossen bleiben. Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Worauf darf ich hoffen? Es sind die großen Menschheitsfragen, die hier anhand biblischer Texte und Motive dargestellt werden. So sind die Glasfenster im Ludwig-Eibach-Haus nicht nur ein aktueller Beitrag zur Reformationsdekade, sondern auch eine Einladung an jede Betrachterin und jeden Betrachter, sich einzulassen auf neue Formen der Begegnung mit Gott“ heißt es weiter im Vorwort des EVIM Vorstandsvorsitzenden. 

Die Broschüre wurde unter Federführung der EVIM Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit Pfarrerin Felizitas Muntanjohl (Texte) und Regina Clos (Fotos) erstellt. Gestaltung und Druck übernahm die EVIM Werkstatt RAD 18.