Nachhaltigkeit messbar machen: EVIM senkt CO₂-Ausstoß deutlich
Menschen zu begleiten und ihnen Perspektiven zu eröffnen bedeutet für EVIM auch, verantwortungsvoll mit den natürlichen Lebensgrundlagen umzugehen. Nachhaltigkeit ist deshalb fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und Ausdruck des EVIM-Leitbildes: „Unsere Arbeit gestalten wir transparent und nachvollziehbar und gehen mit allen vorhandenen Ressourcen verantwortungsvoll um.“
Bereits in der Gesamtstrategie 2023 hat EVIM Klimaschutz als strategisches Unternehmensziel verankert. Der Ressourcenverbrauch soll transparent erfasst und kontinuierlich reduziert werden. Die CO₂-Bilanz 2025 liefert dafür eine fundierte Datengrundlage und zeigt, welche Maßnahmen bereits Wirkung entfalten und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.
Mit der CO₂-Bilanz macht EVIM diesen Anspruch erstmals unternehmensweit messbar. Erfasst wurden die Treibhausgasemissionen aller Unternehmensbereiche nach international anerkannten Standards.
CO₂-Bilanz zeigt Fortschritte und Handlungsfelder
Die Ergebnisse zeigen eine positive Entwicklung: Gegenüber dem Vorjahr konnte EVIM den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase um rund zehn Prozent senken. Insgesamt verursachte das Unternehmen im Jahr 2025 rund 9.100 Tonnen Treibhausgas-Emissionen. Ein wichtiger Beitrag dazu ist der konsequente Bezug von Ökostrom. Für den eingekauften Strom fallen deshalb bilanziell keine CO₂-Emissionen mehr an.
Die Bilanz macht zugleich deutlich, wo die größten Herausforderungen liegen. Den größten Anteil an den Emissionen verursacht weiterhin die Wärmeversorgung der Gebäude mit Erdgas. Weitere wesentliche Einflussfaktoren sind die täglichen Arbeitswege der Mitarbeitenden sowie die Verpflegung in den Einrichtungen. Genau hier liegen die größten Potenziale, um den CO₂-Ausstoß in den kommenden Jahren weiter zu reduzieren.
Klimaschutz systematisch voranbringen
Bereits heute setzt EVIM an vielen Stellen konkrete Maßnahmen um. Dazu gehören der Ausbau von Photovoltaikanlagen, der verstärkte Einsatz von Elektrofahrzeugen, ein geringerer Strombezug aus dem öffentlichen Netz sowie ein hoher Anteil vegetarischer Angebote im Bereich Bildung. Gleichzeitig wird die Datengrundlage kontinuierlich verbessert, damit künftige Maßnahmen noch gezielter geplant und ihre Wirkung besser bewertet werden können.
„Nachhaltigkeit beginnt mit Transparenz. Erst wenn wir unsere Emissionen kennen, können wir gezielt handeln und Schritt für Schritt besser werden. Genau dabei hilft uns die CO₂-Bilanz“, so das Fazit von Andrea Posch, Mitarbeiterin im Bereich Immobilienmanagement, Wohnen, Energie und Nachhaltigkeit.
Für die kommenden Jahre verfolgt EVIM einen klaren Kurs. Im Mittelpunkt stehen die schrittweise Verringerung des Erdgasverbrauchs, der Ausbau erneuerbarer Wärmeversorgung, eine nachhaltigere Mobilität, regionale und klimafreundliche Verpflegung sowie die Verankerung verbindlicher Klimaziele im Energiemanagement des Unternehmens.
„Mit unserer Gesamtstrategie haben wir uns bewusst auf den Weg gemacht, Nachhaltigkeit systematisch in unserem Unternehmen zu verankern. Die CO₂-Bilanz ist dabei deutlich mehr als eine Bestandsaufnahme. Sie schafft Transparenz, macht Fortschritte messbar und hilft uns, die richtigen Entscheidungen für eine nachhaltige Entwicklung von EVIM zu treffen“, sagt Jörg Wiegand, Kaufmännischer Vorstand.
Mit der CO₂-Bilanz schafft EVIM die Grundlage, Nachhaltigkeit künftig noch gezielter zu steuern. Damit setzt das Unternehmen seine Gesamtstrategie konsequent fort und verbindet wirtschaftliche Verantwortung mit seinem diakonischen Auftrag. Denn nachhaltiges Handeln bedeutet für EVIM nicht nur, Ressourcen zu schonen und Emissionen zu reduzieren. Es bedeutet auch, Verantwortung für die Lebensgrundlagen der Menschen heute und in Zukunft zu übernehmen. (hk)