Los geht's! Neue, auch inklusive Spiel- und Sportgeräte bringen noch mehr Schwung auf den Campus.

Hier kommt Bewegung rein: Neue Highlights fördern Sport und Spiel am Campus Klarenthal

Bewegungsförderung spielt an der Schule Campus Klarenthal in Wiesbaden eine wichtige Rolle. Das sieht man jetzt mehr denn je. Neben den vielfältigen Möglichkeiten für inklusiven Sportunterricht in der modernen Turnhalle lädt der Außenbereich der Schule ab sofort mit neuen Spiel- und Sportgeräten dazu ein, aktiv zu werden und gemeinsam Spaß zu haben.

Drei neue Highlights wurden heute von den Schülerinnen und Schülern und dem Lehrkräfte-Team mit viel Jubel und guter Laune eingeweiht.

„Drei, zwei, eins!“ Lautstark zählten alle gemeinsam den Countdown von Schulleiter Uwe Brecher herunter. Johannes aus der Grundschule durfte als Rollstuhlfahrer die inklusiven Geräte – das Rolli-Karussell und das Rolli-Trampolin – offiziell eröffnen (Foto). Unter dem Jubel seiner Mitschüler durchtrennte er das Band und testete die neuen Angebote mit dem Schulleiter und seinen Mitschülern. Mit strahlendem Gesicht genoss er sichtlich die neuen Bewegungsmöglichkeiten, die selbstverständlich allen Schülerinnen und Schülern offenstehen.

„Barrierefreiheit ist bei uns selbstverständlich“, betont Uwe Brecher. Inklusion werde am Campus – wie in der gesamten EVIM Bildung – aktiv gelebt. Das zeigte sich auch an diesem Tag: Mitschülerinnen und Mitschüler drehten gemeinsam mit Johannes Runden auf dem Karussell und unterstützten ihn behutsam auf dem Trampolin.

Ganz selbstverständlich sind solche Geräte allerdings nicht: „Wir haben lange gesucht und sind schließlich bei einem Anbieter in den Niederlanden fündig geworden“, berichtet Uwe Brecher. Mangels Referenzen in der Region setzte man zunächst auf Erfahrungswerte und Videos – mit Erfolg. Ergänzt wurden die Anlagen durch nachhaltige Fallmatten: Ein luftgepolstertes Gittersystem mit integrierter Grasstruktur sorgt dafür, dass der Untergrund auch bei Regen sicher und rutschfest bleibt.

Ebenfalls neu: eine Calisthenics-Anlage für die Schülerinnen und Schüler. Hinter dem etwas sperrigen Begriff verbergen sich Gerätekombinationen zum Trainieren, Stützen, Schwingen und Hangeln, ähnlich klassischen Trainingsgeräten wie Barren, Reck und Ringe. Bekannt sind solche Anlagen etwa vom Kulturzentrum Schlachthof e.V.. Die Idee dafür kam ebenfalls direkt aus der Schülerschaft. Magnus aus der 11. Klasse hatte sie gemeinsam mit einem ehemaligen Mitschüler eingebracht und durfte daher selbst das Band durchschneiden. Auch hier wurde sofort ausprobiert, was möglich ist.

Finanziert wurden die neuen Angebote durch eine Förderung im Rahmen der hochwertigen Ganztagsbetreuung. „Wir haben uns mehrere Jahre dafür eingesetzt und sind sehr froh, dass es geklappt hat“, sagt Karin Rosenthal. Insgesamt standen 125.000 Euro zur Verfügung. Neben den Sportgeräten konnten damit auch ein Snoezelen-Raum sowie eine neue Küche für die Nachmittagsbetreuung eingerichtet werden. 

Wer sich selbst ein Bild von den Neuerungen machen möchte, hat dazu bald Gelegenheit: Beim großen Campus-Sommerfest am 30. Mai können Besucherinnen und Besucher die neuen Angebote live erleben. (hk)